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1975 war zwar nicht der Beginn "Duisburger Kunst in
Duisburg", aber es war der Beginn der "Interessengemeinschaft Duisburger
Künstler" (kurz Ig genannt), eine Zusammenarbeit zwischen Vertretern des
Duisburger Künstlerbundes, der Duisburger Sezession sowie der nicht in
diesen zwei Gruppen organisierten Künstlerinnen und einem Vertreter des
BBK. Durch diese Selbstorganisation der Künstlerschaft entwickelte
sich eine sinnvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Wilhelm Lehmbruck
Museum Duisburg (heute Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg).
Seit 1975 fanden 13 Ausstellungen der Ig im Wilhelm Lehmbruck
Museum statt sowie 7 Ausstellungen des Duisburger Künstlerbundes und der
Duisburger Sezession - davon fand eine Ausstellung im Städtischen Museum
in Moers und eine im Museum Küppersmühle, Sammlung Grothe statt.
In der Städtischen Sammlung Rheinhausen - heute Galerie Rheinhausen,
Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum - wurden bis heute, mit Unterstützung
der Bezirksbibliothek Rheinhausen, in Selbstverwaltung der Duisburger
Künstler, die in der Ig vertreten sind, über 40 Ausstellungen
durchgeführt. 1983 gab es die Große Niederrheinische
Kunstausstellung der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit der Ig (Vergabe
dreier Kunstpreise von zusammen DM 10.000,-) und 1990 den "Duisburger
Kunstpreis" der Nixdorf Computer AG. |
1981 bis 1991 fand der Austausch zwischen
KünstlerInnen des Künstlerverbandes der UdSSR und der Stadt Duisburg
statt. 30 KünstlerInnen waren in Moskau, Petersburg und reisten in die
verschiedensten Republiken der UdSSR. 30 Kollegen/Kolleginnen aus der UdSSR
wurden hier gastlich aufgenommen.
Mit dem Jahr 2001 begann
wieder ein wichtiger Abschnitt für die Duisburger Kunstszene. Im Rahmen
der Akzente "www.wer-weiss-wohin - Kultur im Wandel", wurde der Anfang gemacht,
die Duisburger bildenden Künstler unter "www Duisburger-Kuenstler de." ins
Internet zu bringen. 44 Kollegen und Kolleginnen wurden hiermit erstmals in
einem gemeinsamen Internet-Portal vorgestellt. Dieses Portal soll in der
nächsten Zeit weiteren Künstlern der Ig offen stehen, so dass in
absehbarer Zeit ein umfassender Überblick über die Kunstszene
Duisburgs über die Gebiete der Malerei, Grafik, Fotografie, Performance,
Plastik und Installation abgerufen werden kann.
Der Firma "res
extensa", die die Webseiten erstellte, sowie der Firma "KrankiKom", die
kostenlos die Seiten auf ihrem Server anbietet, danke ich im Namen der
Interessengemeinschaft Duisburger Künstler, ebenfalls der Stadt Duisburg,
die durch ihre finanzielle Unterstützung dieses Projekt erst möglich
machte. Gerhard Losemann |